Bezirk

Generationen Projekt Rohrbacher Weihnacht (2019)

Im Advent 2019 durften wir als Gemeinde mit sehr vielen Involvierten die Rohrbacher Weihnachten zusammen mit Christof Fankhauser aufführen. Eine gelungene Sache für Jung und Alt!

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Ich sitze im Gottesdienst

Ich sitze im Gottesdienst. Plötzlich wird mir schlagartig bewusst, wie viel Heimat mir diese Gemeinschaft von Christen gibt. Ich meine nicht nur ein Heimatsgefühl, wie es in jedem Verein oder Club möglich ist, wo zufällig ähnliche Interessen zufällig zusammengekommene Menschen verbinden. Sondern ich rede von Heimat in einem viel grösseren Raum, einem Raum, der sozusagen weit über das Vordergründige hinausgeht und der über die Gemeinschaft mit Gott eine tiefe Verbindung mit den vielen Freunden gibt. Dazu kommt mir in den Sinn, dass Anselm Grün, der Benediktiner Pater, sagt: „Anbetung ist die Erfahrung von Heimat…“ Und, in Erinnerung an die „Drei Könige“ in der Weihnachtsgeschichte: „Die Dreizahl deutet darauf hin, dass alle Kräfte in uns nur in der Anbetung ihr Ziel finden. Das Junge und Alte und auch das Schwarze als Bild für den eigenen Schatten müssen vor dem göttlichen Kind niederfallen, um verwandelt und erlöst zu werden.“ Die Gemeinschaft auf diesem Weg ist sehr berührend und sehr kostbar!“Ich bin Gott eifach so dankbar für dä Abig und für das wo mir mit ihm z stand bracht händ!!“

 

Ein solches Netz ist Gold wert

Meine Erfahrungen dieses Jahr könnten – hoffentlich – in jeder EMK resp. christlichen Gemeinschaft jederzeit stattfinden: Es hat mich schon sehr berührt, wie viele Mitchristen Anteil nehmen und genommen haben an meinem Ergehen, für meine Gesundheit beten und immer wieder nachfragen. Das ist nicht selbstverständlich und hat mir viel Rückhalt gegeben. Ich bin ja bei weitem nicht die Einzige, die eine so treue Beterschaft braucht. Ein solches Netz ist Gold wert!

 

Anteilnahme tut gut

Ich war sehr berührt als ich erfuhr, dass man für mich (nach der Geburt meines Sohnes war ich körperlich zusammengebrochen und lag im Spital Bülach) beten würde. Die Pfarrerin besuchte mich, ein Gemeindeglied telefonierte mir. Die Anteilnahme an meiner Situation tat gut. Und bis heute frage ich mich, wie diese Leute überhaupt erfahren haben, dass ich im Spital war.

 

Es hat uns weiter gebracht

In langen Jahrzehnten habe ich alles Mögliche erlebt, Gutes und anderes, das ich mir nie ausgesucht hätte. Aber es hat uns weiter gebracht. Gottes Segen hat uns begleitet. Und heute kann ich im hohen Alter sagen: Ich bin eine glückliche Frau, die Traurigkeit gar nicht mehr so kennt.